Daurer Riki


Massen am Berg. 3/20
von Daurer Riki, Profanter Teresa
In seinem Buch „Into the wild“ schreibt Jon Krakauer über den Aussteiger Chris McCandless, der 114 Tage allein in einem alten Schulbus in der Wildnis eines Nationalparks in Alaska lebte. Für den vierundzwanzigjährigen Chris endete die Geschichte tödlich, der „Magic Bus“ blieb stehen und wurde zur Pilgerstätte. Mehrere Menschen verunfallten, einige starben bei ihrer Wanderung zum Bus, was die Verwaltung des Nationalparks schließlich dazu bewegte, das „Denkmal“ ...
Be a social hero! Wie Lawinengefahr effektiv kommuniziert werden kann.. 1/20
von Daurer Riki
In ihrem Beitrag „Shitstorm Heaven - Willkommen in der alpinen Empörungs-Community“ in bergundsteigen #108 beschäftigte sich Riki Daurer mit den Dynamiken, die aufgrund unzureichender oder teilweise falscher Informationen zu großen sozial-medialen Empörungen führen kön- nen; sie zeigte dies am Beispiel des Lawinen-Themas auf. Soziale Medien haben aber auch viele Vorteile gegenüber herkömmlicher Kommunikation. In diesem Beitrag ...
Shitstorm Heaven. 3/19
von Daurer Riki
Jänner 2019. Es schneit, schon seit Tagen. Lawinenwarndienste sprechen von großer Lawinengefahr, die sich tagtäglich steigert. Der langersehnte Winter wird zur Schneehölle. Medien warnen Wintersportler davor, gesichertes Gelände zu verlassen.Manche machen es trotzdem, posten Powder-Fotos mit Fun-Faktor und werden kritisiert. Dasselbe gilt für Kommentare bei Berichten über die – verhältnismäßig wenigen – Lawinentoten oder -verunfallten. ...
Postest du noch oder bergsteigst du schon?. 1/18
von Daurer Riki
Nach „Avalanche goes Social“ und „Whowhoo - Heilige Berge“ (bergundsteigen #98 und #99) hier nun Teil drei der Social-Media-Serie von Riki Daurer. Diesmal geht es um die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen dem realen Tun am Berg und dessen Darstellung auf Facebook & Co. Digitale Kommunikation ist Alltag. Posten und Liken auf Facebook kein kurzfristiges Phänomen mehr, sondern Status Quo – auch beim Bergsteigen. ...
WhooWhoo "Heilige Berge". 2/17
von Daurer Riki
Bergsteigen hat sich verändert. Die Gesellschaft hat sich verändert. Der Wunsch nach Selbstpräsentation und Resonanz, nach Freunden und der Zugehörigkeit zu einer Gruppe war immer schon da. Die Art und Weise der Kommunikation über soziale Massenmedien ist grundlegend neu. Und so kommt es zu einer signifikant wahrnehmbaren und kritisch zu beobachtenden Darstellung der Berge und des Bergsteigens in den sozialen Medien ...
Avalanche goes social. Wie Lawinenabgänge solonreif wurden.. 1/17
von Daurer Riki
Videos vom „Mitschwimmen“ in der Lawinen gehen viral durchs Netz und erreichen unglaubliche Zahlen: der Clip von Tom Oye, Anfang Jänner 2017 auf Facebook gepostet (Abb. 1), hatte eine Reichweite von knapp 10 Millionen und wird fast 70.000 Mal geteilt. Ebenso hoch ist die Anzahl der Kommentare zu solchen Posts - bei dem von Tom 36.000. Was passiert hier? Und was bedeutet das für unsere sozial-mediale Verantwortung als Bergsteiger? ...