Portfolio - Heiko Wilhelm. 2/16
von Wilhelm Heiko
Schon seit einiger Zeit wollten wir einen Beitrag über die alpine Rettung aus der Luft bringen, doch irgendwie hat es sich nie ergeben. Anlässlich des Unfalls am Wiesbachhorn (S. 20) war es aber ein Anliegen, mit einem der beteiligten Retter zu sprechen und so haben wir Markus um ein Interview gebeten. Bei dieser Gelegenheit wollten wir aber gleich mehr von der Christophorus Flugrettung wissen, denn man hat ja nicht alle Tage die Gelegenheit, mit dem „obersten Flugretter“ zu sprechen.
Der Bergführer Ihrer Mayestät. 2/16
von Gurschler Susanne
Das Gesicht oval, die Zähne voll, die Nase regulär, Augen und Haare braun – so lautet die Personenbeschreibung von Josef Buchensteiner in seinem Bergführer-Buch, das ihn berechtigte, in Meran und Umgebung Bergtouren anzubieten und zu begleiten. Ausgestellt wurde das Dokument am 12. Juni 1886 in Meran. Was Buchensteiner davor machte, liegt im Dunkeln, was danach, ist wenig spannend. In seiner Zeit als Bergführer aber brachte er es zu regionaler Berühmtheit: ...
Bergradfahren - best practice #2. 2/16
von Mair Paul, Sendlhofer-Schag Rene
Im ersten Teil dieser Mountainbike-Serie (in bergundsteigen #94) ging es um Geschichte, Ausrüstung und Material. Nun widmen sich die beiden Autoren Paul Mair und Rene Sendlhofer-Schag den Themen Tourenplanung sowie Gruppenführung und schließen mit einem Einblick in das aktuelle Geschehen auf den zwei grobstolligen Rädern. Die Basis jeder gelungenen Bike-Tour ist neben der Wahl der Route und Ausrüstung eine gute Vorbereitung. Tourenplanung sollte nicht erst ...
Wir leben in einem Medienzeitalter. 1/16
von Preradovic Milena
Während wir vor der digitalen Revolution noch topinformiert waren, wenn wir morgens unsere Kreiszeitung gelesen und abends die Tagesschau gesehen haben, werden wir heute von Medien überspült. Sie sind überall und allgegenwärtig und durch die sozialen Netzwerke durchdringen sie inzwischen auch unser Privates. Außerdem geht medial jetzt nichts mehr verloren. Jeder Artikel, der jemals irgendwo auf dieser Welt ins Internet gestellt wurde, ...
Wie wird alarmiert. 1/16
von Altenhofer Norbert
In Österreich gibt es ausgezeichnete Organisationsstrukturen, was Alarmierung und Versorgung bei Unfällen, Großschadensereignissen und Katastrophen anbelangt. Dies ist im Wesentlichen Sache der Bundesländer und historisch unterschiedlich gewachsen. Die Person, die einen Notruf absetzt, bekommt in der Regel davon gar nichts mit, hier geht es um die Abläufe im Hintergrund. So gibt es in Tirol eine „Integrierte Leitstelle“ - eine zentrale Stelle, ...
Pressearbeit in der Bergrettung. 1/16
von Riedler Maria
Das große Medieninteresse zum Einsatz am Wiesbachhorn war für die Bergrettung durchaus bewältigbar und war, von der Pressearbeit her betrachtet, ein eher routinemäßiges Ereignis. Die wirklichen Probleme in unserer (ehrenamtlichen) Arbeit mit den Medienvertretern entstehen durch ein für mich absolut unverständliches Alarmierungssystem: Aus welchem Grund auch immer werden die meisten Redaktionen in Salzburg - zeitgleich wie die Bergrettung - bei Einsätzen alarmiert bzw. informiert. ...
Die Frau und der Ruin des Alpinismus. 1/16
von Steurer Lisi
Seit über einem Jahrhundert kursiert der Sager „Die Frau ist der Ruin des Alpinismus“, der Kennern der alpinen Szene bestens bekannt ist. Oft und gerne zitiert wird er immer wieder Paul Preuß in den Mund gelegt, dabei stammt er zweifelsohne nicht von ihm. Preuß gibt dem unbekannten Urheber dieses Zitates in einer Satire zur „Damenkletterei“ (Deutsche Alpenzeitung 1912) recht, dieser Text möchte allerdings ironisch gelesen werden. ... ...
Kartografie in fernen Ländern. 1/16
von Greulich Sandra, Wettstein Sacha
Argentinien, Februar 2005: Wir sind in einem Camp auf dem Weg zur „Plaza Argentina“, dem Basislager für die Nordrouten des Cerro Aconcagua. Es dämmert bereits, als uns die Nachricht erreicht: Das Maultier, welches einen Teil unseres Gepäcks ins Basislager hätte transportieren sollen, ist beim Überqueren eines reissenden Bergbaches ausgerutscht und hat unsere Ladung verloren. Monatelang haben wir uns auf diesen Traum vorbereitet. ...
Bergradfahren - Best Practise. 1/16
von Mair Paul, Sendlhofer-Schag Rene
Wohl kaum eine Breitensportart polarisiert zurzeit so sehr wie das Mountainbike. „Naturfrevler, Rowdys, Risikojunkies“ klagen die einen. „Bergsportler, Eigenverantwortung, Miteinander“ proklamieren die anderen. Im folgenden Artikel geht es nicht um „Für und Wider“ oder rechtliche Aspekte, sondern die beiden Autoren wollen einen kleinen Leitfaden inklusive Hintergrundinformationen zum vernünftigen Bewegen mit dem Bergrad anbieten. ...
Wie zeichnet man ein Topo?. 3/15
von Roth Volker, Luzar Nicole
Mit einer vom Mainstream abweichenden Meinung hat sich das Autorenpaar Nicole Luzar und Volker Roth in der Szene nicht nur Freunde gemacht. Doch ihre Topoguide-Kletterführer Alpen Band I bis III wurden nicht für Ruhm und Ehre der Erstbegeher geschrieben, sondern für Kletterer, die schon bei der Tourenplanung wissen möchten, was sie in den jeweiligen Routen erwartet. Wir sind von ihren Führern begeistert - von der Auswahl der Touren bis zur Qualität der Topos ...
Wieviel Unsicherheit braucht der Mensch. 2/15
von Pflügl Thomas
Wir kennen Thomas Pflügl schon lange als ÖAV-Funktionär und Bergsteiger. Sie haben in den vergangenen Jahren immer wieder Leserbriefe von ihm rund um den Themenblock „Risiko“ gelesen. Wir waren von seinem enormen Hintergrundwissen, seinem Zugang und seinen Aussagen überrascht und angetan - deshalb dann nicht verwundert, als wir erfuhren, dass er sich auch beruflich damit auseinandersetzt - und haben ihn gebeten, seine Gedanken zu Sicherheit & Unsicherheit zu notieren. ...
Nix is fix. 1/15
von Dick Andi
Sicherheit ist das Heilsversprechen unserer Gesellschaft, überbewertet und verherrlicht. Sei ein braver Couchpotatoe, folge den Anweisungen deines Smartphones (es ist eh smarter als du) und du bleibst sicher, gesund, glücklich. Glücklich? Unsere neue Unterzeile macht klar: So leicht ist Sicherheit nicht zu haben. Nicht im Leben, nicht am Berg, der bekanntlich eine gute Metapher fürs Leben ist. Für dein Wohlergehen bist du selber zuständig.Und das ist nicht so einfach. ...
Games climbers talk about. 1/15
von Dauer Tom
Beim International Mountain Summit im Messner Mountain Museum tauschten sich vergangenen Herbst Protagonisten und Journalisten über die „Perspektiven von qualitätsvoller Berichterstattung im Alpinismus“ aus. Nicht zuletzt unter dem Eindruck des Lawinenunglücks an der Shisha Pangma im Rahmen einer Speed-Rekord-Besteigung sowie der Diskussion um Ueli Stecks Annapurna-Südwand Solobegehung durchwegs kontrovers. ...
Höhenarbeit & Seilzugangstechnik. 1/15
von Kieninger Stefan, Blauensteiner Lukas
Diverse Höhenarbeiten haben sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen beruflichen Standbein für manche Bergführerinnen entwickelt. Solche Arbeitsplätze, welche teilweise nur mittels Seilzugangstechniken erreichbar sind, gibt es schon lange. Stefan Kieninger arbeitet in Österreich in einem Ausbildungszentrum für Höhenarbeiten und erklärt, worum es dabei geht. Da die meisten Leserinnen von „bergundsteigen“ aktive Bergsteiger bzw. Bergführer sind ...
Gründung Europäischer Bergführerverband der Exekutive. 1/15
von Würtl Walter
Am 3. Oktober 2014 wurde in Kufstein der Europäische Bergführerverband der Exekutive (EBVE) gegründet. Er ist der Zusammenschluss der Bergführer aus Polizei, Militär und Zoll innerhalb Europas. Der schon bestehende Europäische Polizeibergführerverband geht im neuen Verband auf. Zur Gründungsversammlung waren zahlreiche Mitglieder der Landesverbände sowie Einzelmitglieder von Polizei und Militär aus ...
Expertensymposium Risikokultur. 4/14
von Hellberg Florian, Hummel Christoph
Das klassische Bild vom Bergsteigen ist geprägt von ständigen Gefahren, dem Kampf am Berg, dem Ringen um den Gipfel, von Sieg und Niederlage, Erfolg, Ruhm und Verzweiflung. Dies jedenfalls sind zentrale Themen der klassischen alpinen Literatur. Insbesondere mit den Büchern von Reinhold Messner und Reinhard Karl wurden ab Mitte der 70er-Jahre die Geschichten von der Eroberung der Berge um Geschichten der eigenen, ...
Vom Heldenepos zur Risikokultur. 4/14
von Streicher Bernhard
Gerade in den letzten Monaten wurde viel über Unfälle, Sicherungsgeräte und Risiken beim Klettern diskutiert - auf teilweise sehr abstrakter Ebene . Oftmals geben die Protagonisten in der „Fachdiskussion“ aber eher ihre persönlich Meinung oder ihre ganz spezifischen Erfahrungen wieder als tatsächliche Fakten. Um einen Gesamteindruck des Unfallgeschehens zu bekommen, durchforsteten Walter Würtl und Andreas Würtele die Alpinunfalldatenbank ...
Risiko als Motivation. 4/14
von Bunk Sepp
Im Vergleich zu den anderen Vortragenden, welche bei diesem Symposium sprachen, ist mein Zugang zum Berg etwas ungewöhnlich. Denn anders als deren Motivation - und jene der meisten bergundsteigen-Leserinnen - den Berg hochklettern ist, liegt meine Motivation darin, vom Berg abzuspringen. Dennoch teilen wir dieselbe Leidenschaft und freut es mich, auch an dieser Stelle meinen Beruf und mein Hobby etwas näher darzustellen; ...
Appetit auf Risiko & Unsicherheit. 4/14
von Sachs Rainer
Ansätze aus der Versicherungsindustrie. Der professionelle Umgang mit Risiken ist eine Kernaufgabe in der Versicherungsindustrie. Daher wurden im Laufe der Zeit immer ausgefeiltere Methoden entwickelt, um Risiken zu erkennen, sie zu modellieren und zu bewerten und schließlich zu steuern. In diesem Beitrag möchte ich - in Anlehnung an meinen Vortrag im Rahmen des DAV-Symposiums für Risikokultur in München - einen Überblick über wesentliche Elemente ...
Share your Experience. 4/14
von Volkmann Olaf
Risiko und Sicherheit in der Verkehrsfliegerei. Keine Angst, die Redaktion hat sich nicht im Thema für dieses Magazin geirrt und Bergsport mit Verkehrsfliegerei verwechselt. Aber was hat das miteinander zu tun? Zugegeben, beides geht oft in größere Höhen, aber muss es deswegen Parallelen geben? Ich denke, die gibt es, und zwar einige. Natürlich ist nicht alles übertragbar, aber trotz meiner limitierten Erfahrung im Bergsport möchte ich versuchen ...
Wieviel Risikoappetit ist gesund?. 4/14
von Dick Andi
Wollen wir absolute Freiheit der Risikowahl? Wo müssen wir Einschränkungen akzeptieren? Und was können die Institutionen tun, um eine gute Risikokultur der Bergsportler zu fördern? Andi Dick, Lehrteam-Bergführer und Redakteur bei DAV Panorama, schildert, was beim „General-Workshop“ zum Thema „Risikokultur der Zukunft“ herauskam. „Wir leben bereits in einer Risikokultur. Dass es Sicherheit am Berg gäbe, glaubt doch heute keiner mehr ernsthaft“ ...
Risikokultur bei Lawinenentscheidungen. 4/14
von Hellberg Florian, Hasler Bruno
Am Workshop nahmen 16 Experten aus Lichtenstein, der Schweiz, Österreich, Italien (Südtirol) und Deutschland teil. Zusammengesetzt waren die Teilnehmer aus Vertretern von Bergsportverbänden, staatlichen Institutionen, aus der Forschung sowie der Rechtsbeurteilung. Moderiert wurde der Workshop von Bruno Hasler (SAC) und Florian Hellberg (DAV). Zum Einstieg stellten wir Moderatoren die These „Wir Bergsteiger/Bergführer/Tourenleiter/Alpinverbände wollen eine ...
Risikokultur in Kletterhallen. 4/14
von Plattner Peter, Hummel Christoph
Am zweiten Tag des Symposiums „Risikokultur im Bergsport“ liefen parallel drei Workshops. Neben einem allgemeinen Workshop zur Risikokultur der Zukunft (s.S. 52) und einem zum Thema Lawinen (s.S. 56) wurde jener zum Thema „Kletterhallen“ mit besonderer Spannung erwartet. Trafen hier doch drei Expertengruppen mit durchaus verschiedenen Interessen aufeinander. Es versprach, nicht langweilig zu werden. Ehrlich, lieber hätte ich (Plattner) mich ...
Risiko & Kommunikation. 4/14
von Dauer Tom
Im Rahmen des DAV-Expertensymposiums für Risikokultur im Bergsport fand eine Podiumsdiskussion zur „Öffentlichen Wahrnehmung des Risikos beim Bergsport” statt. Die Journalistin Sandra Zistl, der Leiter der Abteilung Bergsport des ÖAV Michael Larcher, der Profibergsteiger Dani Arnold und der Autor und Filmemacher Tom Dauer diskutierten unter der Leitung von DAV-Pressesprecher Thomas Bucher die verschiedenen Facetten dieses Themas. Durchaus unterschiedlich. ...
3 Abschlussstatements. 4/14
von Winkler Kurt, Geyer Peter, Würtl Walter
Natürlich darf auch ich mich - als letzter in der Runde - angesichts der perfekten Organisation und der großen Gastfreundschaft bei den Veranstaltern ganz herzlich bedanken! Für mich wirklich außergewöhnlich war bei diesem Symposium die Zahl der hochkarätigen Teilnehmer, die der Einladung hierher auf die herbstlich-schöne Praterinsel gefolgt sind. Ein Umstand, der grundsätzlich nur positiv sein kann und der das Interesse am Thema „Risiko“ eindeutig belegt! ...
Höhlenrettungseinsatz im Riesending. 3/14
von Steinmassl Heli
Der Unfall im Untersberg (Berchtesgadener Alpen) in 1.000 m Tiefe löste die spektakulärste Höhlenrettungsaktion aller Zeiten aus. 12 Tage lang dauerte die Rettung. 202 Höhlenretter und weitere 526 Helfer waren im Einsatz. Mit hunderten Hubschrauberflügen wurden, nach groben Schätzungen, über 30 Tonnen Ausrüstung und Verpflegung zum Höhleneingang geflogen. In der Höhle wurden 15 km Seil und 2000 Karabiner für die technischen Aufbauten benötigt. ...
Homo Via Ferrata. 2/14
von Würtele Andreas
Klettersteige sind gefragter denn je und das Begehen der Eisenwege boomt, was die Herzen (und Kassen) von Tourismus und Bergsportindustrie erfreut. Gleichzeitig ist das Thema Klettersteig auch in der alpinen Unfall- und Sicherheitsbranche in Bewegung: während man einerseits an einer europaweiten Norm für den Klettersteigbau feilt, wird andererseits die bestehende Norm für Klettersteigsets heiß diskutiert, ...
Highline-Bergetechnik. 1/14
von Kleindl Reinhard
Slacklinen bereitet immer mehr Menschen Freude. Neben bodennahen Lines in Garten, Parks und bei Hütten werden immer mehr spektakuläre Highlines im Gebirge aufgebaut. Ultimative Ausgesetztheit und atemberaubende Tiefblicke suggerieren: gefährlich! Welche Risiken Highlines mit sich bringen und vor allem, wie ein verletzter Highliner geborgen werden kann, darüber haben sich Reinhard Kleindl und Freunde Gedanken gemacht ...
Immer noch Klettersteige. 2/13
von Plattner Peter, Würtl Walter
In bergundsteigen 3/12 haben wir ausführlich über den ersten, in bergundsteigen 1/13 über den zweiten groß angelegten Rückruf von Klettersteigsets berichtet. Die heurige Eisenwege-Saison steht vor der Türe und da sich einiges getan hat, nutzen Plattner/Würtl die Gelegenheit, sich nochmals Gedanken zum K-Thema zu machen. Nochmals kurz zusammengefasst, was bisher geschah (Details bitte in den erwähnten bergundsteigen-Ausgaben nachlesen):" Im August 2012 stürzt im Klettersteig ...
Der Torre ist überall. 2/13
von Plattner Peter
Haufenweise Menschen am Cerro Torre, Staus am Everest und Andrang auf den Nameless Tower. „Schreib doch was über die aktuelle Leistungsexplosion im hochkarätigen Bergsteigen“, meinte Kollege Haselböck. Mach ich gerne: Der bekannteste österreichische Bergsteiger ist Gerlinde Kaltenbrunner. Alle 14 Achttausender. Zwar Jahrzehnte zu spät um als Spitzenalpinismus zu gelten, aber: total fair und noch dazu Frau ...
Moderne Wetterprognose. 1/13
von Winkler Michael
Es gibt eine Vielzahl von Büchern über das „Wetter im Gebirge“, in Alpin-Zeitschriften wird gerne darüber geschrieben, „Wetterkunde“ gehört zum Standardprogramm bei allen möglichen Alpinausbildungen und es gibt sogar eigene Bergwetter-Kurse. Viele dieser Beiträge und Ausbildungen sind durchaus hochwertig, das Thema ist äußerst interessant und es lässt sich bekanntlich hervorragend darüber plaudern, streiten und schimpfen - für die Praxis am Berg taugt das gewonnene ...
Das neue Schweizer Lawinenbulletin. 4/12
von Winkler Kurt
Das traditionsreiche „Nationale Lawinenbulletin" und die „Regionalen Lawinenbulletins“, Gebietsbeschreibungen wie „Nördlicher Alpenkamm westlich vom Wildstrubel ohne Iffigen" und Telefonband 187 - sie alle sind Geschichte. Für diesen Winter wurde das Schweizer Lawinenbulletin komplett überarbeitet. Kurt Winkler erklärt, was sich verändert hat.Neu hat das Lawinenbulletin immer dasselbe Format und besteht aus zwei Teilen: Einer interaktiven Karte ...
DAV-Bergunfallstatistik. 3/12
von Randelzhofer Peter, Hellberg Florian
Grundlage der DAV-Unfallstatistik sind Unfälle und Notfälle, die die Mitglieder der DAV-Versicherung melden. Anders als bei den Jahresberichten der Rettungsinstitutionen kann man die Unfallzahlen des DAV also auf eine klar definierte Personengruppe beziehen, nämlich auf den Mitgliederstand. Dieses Verhältnis drückt die Unfallquote aus, also die Anzahl der Unfälle und Notfälle geteilt durch die Mitgliederzahl. So berück- sichtigt diese Unfallquote in grober Näherung das Ausmaß ...
Alpinjournalismus. Was ist das. 2/12
von Haselböck Klaus
Mächtig und respekteinflößend sind die Berge, doch würdigen die Medien deren wagemutige Bezwinger seltener als erhofft. Warum ist das so? Aus welchem Holz sind Alpin-Journalisten geschnitzt? Und: Lohnt es sich diesen Traum zum Beruf zu machen. Eine Standortbestimmung. Eigentlich war es eine Weltsensation: David Lama schaffte diesen Jänner gemeinsam mit Peter Ortner die erste freie Begehung entlang der ebenso oft versuchten wie von Mythen umrankten Kompressorroute ...
Achtung Stein. 2/12
von Meyer Jürg, Scheiber Thomas
Nun kommen noch die Ausstiegsrisse! Nach den – hoffentlich genussreichen – Einstiegsseillängen über das Material unserer Kletterträume, die Alpengesteine, in bergundsteigen #1/11, und dem Teil 2 über die Alpenbildung in Ausgabe #3/11 (mit ein paar kniffligen Seillängen...), präsentieren Jürg Meyer & Thomas Scheiber im letzten Teil ihrer Trilogie einen Überblick über die geologischen Baueinheiten der Alpen. Damit sollte das alpingeologisches Grundwissen dann solide verankert sein ...
Klettersteig. Eine Empfehlung. 2/11
von Würtl Walter, Plattner Peter
Schon wieder etwas über Klettersteige? Tatsächlich haben wir uns immer wieder diesem Thema gewidmet: In den ersten beiden Ausgaben 2007 gab es von Würtl/Ranner Umfangreiches zu Historie, Klettersteigtypen, Schwierigkeitsbewertung sowie Risikofaktoren und –management zu lesen. Chris Semmel analysierte in Ausgabe 3/07 wie ein Gurt bzw. ein Klettersteigset auf einem Eisenweg reißen konnte und sorgte im 3er-Heft 2010 für Aufsehen, als er aufzeigte, ...
Klettersteigsets. Brechendes Rückgrat.. 2/11
von Semmel Chris, Hellberg Florian
Im bergundsteigen 3/10 hat die DAV-Sicherheitsforschung von Dummy-Versuchen am Klettersteig mit leichtgewichtigen Personen berichtet – die Ergebnisse waren einigermaßen alarmierend: Unter 50 kg Körpergewicht bremsen Klettersteigsets so hart, dass lebensgefährliche Verletzungen drohen. Jetzt haben Chris Semmel und Florian Hellberg weitere Messungen durchgeführt und einen Vorschlag zur Änderung der Norm ausgearbeitet. ...
Sicherheit beim Highlinen. 2/11
von Kleindl Reinhard, Entner Roland, Griehser Ralph
Highlinen ist - im Gegensatz zu Jumplinen oder Longlinen (vgl. bergundsteigen 2/09), die erst im neuen Jahrtausend einen rasanten Aufschwung erfahren haben - eine recht alte Geschichte. Scott Balcom überquerte bereits 1985 den Abgrund zum Lost Arrow Spire im Yosemite Valley und vollendete damit die erste Begehung einer alpinen Highline. Dass sich das Highlinen derzeit so stark verbreitet, überrascht nicht: Das benötigte Material ist erschwinglich und geeignete Plätze ...
Achtung Stein 1. 2/11
von Meyer Jürg, Scheiber Thomas
Der „Fels“ ist das Rohmaterial, aus dem Bergsteiger- und Kletterträume gemacht sind. Er ist entscheidend für die Art der Kletterei, für das Bruch- und Verwitterungsverhalten, für die Ausformung von Graten und Wänden, die Gestalt der Berge. Also von elementarer Wichtigkeit für Kletterer. Und doch wissen die meisten herzlich wenig über ihren „Traumstoff“. Das ist schade und durchaus auch sicherheitsrelevant. Deshalb sind wir froh zwei kompetente Autoren gefunden zu haben, ...
Klettersteigsets und Leichtgewichte. 3/10
von Semmel Chris
Die Diskussion ist alt: „Benötigen Kinder ein spezielles Klettersteigset?“ Seriöse Antwort gab es keine, lediglich gute Argumente in beide Richtungen - allerdings ohne nachvollziehbare Grundlagen. Im täglichen Klettersteig-Alltag ist die Frage von untergeordneter Bedeutung, sind doch keine Unfälle und Verletzungsmuster von Kindern bekannt, bei denen ein Klettersteigset zu hart gebremst hätte. Aber erstens muss nicht immer erst etwas passieren ...
Sommerwetter. 2/10
von Leichtfried Albert
Im Hochgebirge wirken die Kräfte der Natur meist stärker als in flacheren Regionen. Für einen Bergsportler gehört die theoretische und praktische Auseinandersetzung mit diesen Kräften dazu. Der Wetterbericht ist dabei die Grundlage zur Planung einer Hochtour oder einer alpinen Klettertour. Folgende Zeilen sollen dem Sommer-Bergsportler helfen, seine Touren exakter planen zu können, um diverse Aktivitäten mit einem Lachen im Gesicht ...
Risiken beim Slacklinen. 2/09
von Kleindl Reinhard, Friedrich Bernhard
Obwohl es Slacklinen bereits seit den 70er-Jahren gibt - und das Seiltanzen wahrscheinlich schon immer - muss man das „Slacken“ als sehr jungen Sport sehen, der sich in ständiger Entwicklung befindet. In den letzten Jahren hat sich aber viel an Erfahrungen und auch ersten wissenschaftlichen Arbeiten angesammelt und einige Risiken haben sich klar herauskristallisiert. ...
Karabiner im Slacklineeinsatz. 2/09
von Hairer Florian, Hellberg Florian
Seit einigen Jahren erfreut sich - besonders in der Kletterszene - das „Slacklinen", also das Balancieren auf einem gespannten Flach- oder Schlauchband, einer steigenden Beliebtheit. Dies führt dazu, dass vielfach Klettermaterial zum Spannen der Line verwendet wird. Die Belastungen beim Slacklinen unterscheiden sich allerdings grundsätzlich von jenen beim Klettern. ...
Nachhaltigkeit von Bergsportprodukten. 2/09
von Pohl Wolfgang, Schellhammer Christof
Umwelt- und „Klima“-Schutz liegt Bergsportlern besonders am Herzen. Und sie wünschen sich zur Ausübung ihres Sports „nachhaltige“ Ausrüstung. Dazu wären sie sogar bereit - gleiche Funktion der Ausrüstung vorausgesetzt - mehr Geld auszugeben. Dies belegen zahlreiche Studien und dies istauch nachvollziehbar. Wer gerne und oft in der Natur unterwegs ist, der wählt seine Ausrüstung sorgfältig aus. ...
Adrenalin pur. 1/08
von Mayr Matthias
Atemberaubende Steilheit, hohe Sprünge, unglaubliche Linien und irre Geschwindigkeiten – Freeride-Profis sind ständig auf der Suche nach dem nächsten Adrenalinkick, müssen permanent entscheiden was gerade noch machbar ist und was nicht. „Freeskiing“ bedeutet Schifahren in freiem Gelände, bei Hangneigungen bis zu 60 Grad, Sprünge über bis zu 30 Meter hohe Felsklippen sowie Runs durch oft nur einen Meter breite Felsrinnen mit Geschwindigkeiten von über 90 ...
Steilwandfahren. 1/08
von Wiedmann Otti
40°/50°/60° mit Stellen UIAA III bis IV. Was für den Normalverbraucher nach einer anspruchsvollen kombinierten Tour klingt, fährt die Elite der Steilwandfahrer mit Schiern ab - und das bereits seit Jahrzehnten. Es ist schon mehrere tausend Jahre her, als nördliche Bewohner unserer Erde Gleithölzer im Winter als Jagdhilfe benutzten. Klopfsteinzeichnungen, welche auf der norwegischen Fjordinsel Rödög in Felsen gehauen entdeckt wurden, deuten darauf hin. ...
der drache regt sich wieder. 3/07
von Meyer Jürg
Die rasche Klimaerwärmung bringt Auswirkungen auf den Bergsport. Das fordert von uns Bergsportlern einerseits eine intelligente Anpassungsstrategie und andererseits einen echten Beitrag zur Reduktion von Treibhausgasen. Jürg Meyer zeigt unter der fachlichen Mitarbeit von Christian Frischknecht (Bergführer und Bereichsleiter Bergsport & Jugend SAC) und Bruno Hasler (Bergführer und Fachleiter Ausbildung SAC) anhand von konkreten Beispielen auf, ...
1956 / 2006. 3/07
von Kappenberger Giovanni
Im Frühling 1956 war der Glaziologe Fritz Müller als wissenschaftliches Mitglied der schweizerischen Everest-Expedition im Khumbugebiet tätig. Er hinterließ mehrere Negativ-Streifen als Schwarz-Weiß-Bilder in den Archiven der Schweizerischen Stiftung für Alpine Forschung in Zürich (SSAF). Mit verschiedenen dieser Fotos ist Giovanni Kappenberger im Herbst 2006 nach Nepal gezogen, um die Wiederholung der Bilder zu versuchen. ...
bergforum. 3/07
von Schrag Karl
In der Reihe Bergforum 2007 des Deutschen Alpenvereins diskutierten am 27. Juni 2007 Experten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz über das Thema „Klettersteige – Alpinismus auf dem Eisenweg?“. Rund 60 Besucher folgten den Ausführungen im Festsaal des Alpinen Museums München und beteiligten sich rege an der Diskussion unter der Moderation von Olaf Perwitzschky. Karl Schrag fasst im folgenden Beitrag die wichtigsten Statements zusammen. ...
risiko klettersteig. 3/07
von Semmel Chris
Die Wirklichkeit zu verstehen ist oft ein komplexer Prozess, der selten zur Gänze mit Erfolg gekrönt wird. Meint man eine Frage geklärt zu haben, stellen sich durch das Ergebnis oft weitere Fragen. So ist es zumindest uns ergangen bei Messungen zu folgenden zwei Unfällen. Am 8. September 2006 stürzte am Kaiser-Max-Klettersteig an der Martinswand bei Innsbruck ...
friluftsliv. 3/07
von Faarlund Nils
Nils Faarlund, einer der maßgeblichen Wegbereiter von „Friluftsliv“ stellt im folgenden Beitrag die historischen sowie philosophischen Hintergründe dieser Bewegung vor. Er macht uns auch mit Friluftsliv als „Lebensform“ vertraut, die nicht nur die körperliche Betätigung in der Natur, sondern insbesondere auch eine Geisteshaltung zur Natur umfasst. Ideen, die in Mitteleuropa bislang nahezu unbekannt sind und neue Perspektiven aufzeigen....
gebuchte berge. 1/07
von Schatzl Peter
Fremde Kulturen und Völker in der sie umgebenden Landschaft kennen lernen, verbunden mit Natur- und Abenteuererleben, das verstehen wir heute unter Trekkingreisen. "Nachhaltigkeit" spielt dabei eine zunehmend wichtigere Rolle. Die Herausforderung besteht darin, sowohl für die Reiseveranstalter und seine Gäste als auch für das bereiste Land und seine Bevölkerung eine Situation herzustellen, bei der alle Beteiligten profitieren. ...
sternenhimmel. 4/05
von Span Norbert
Der astronomische Winter beginnt heuer am 21. Dezember um 19:35 Uhr MEZ. Viele Menschen sind immer noch der Meinung, die kalten Temperaturen im Winter haben etwas mit der Entfernung zur Sonne zu tun. Aber wie sollte man dann den Sommer erklären, der jetzt auf der Südhalbkugel für die warme Jahreszeit sorgt? Tatsächlich ist genau das Gegenteil der Fall ...
coole leine. 3/05
von Zak Heinz
Mit einer "Slackline" (lockere Leine) ist es wie mit einem Kartenspiel: Wenn man nicht genau weiß, was man damit anfangen kann, ist es langweilig. Wie viel Spaß man in einer Gruppe oder auch alleine damit haben kann, ist anfangs nicht offensichtlich - vor allem dann nicht, wenn der Fuß auf der Leine einfach nicht zu zittern aufhören will. Vor 26 Jahren habe ich das "Gehen" auf Ketten und Kletterseilen im Camp 4 im Yosemite Valley ...
sternenhimmel. 3/05
von Span Norbert
Der Herbst beginnt heuer am 22. September um 23h23m MEZ (Mitteleuropäische Zeit). Wie die Tage sind auch die Nächte im Herbst meist die klarsten und stabilsten und bieten hervorragende Voraussetzungen für den Amateurastronomen. Die Atmosphäre ist nicht mehr so überhitzt wie im Sommer (was für den heurigen Sommer wohl übertrieben klingen mag!) und daher auch meist ohne Gewitter und deutlich trockener. Ideal also für die Beobachtung der Sterne. ...
sternenhimmel. 2/05
von Span Norbert
Ist die Sonne schließlich weit genug unter dem Horizont verschwunden, springt einem unter dem Firmament sofort die Milchstraße ins Auge, deren helles Band aus Sternen mitten durch das Sommerdreieck verläuft. Dieses wird gebildet aus den drei hellsten Sternen am Sommerhimmel: Deneb ("Schwanz" der Henne), dem Hauptstern des Schwans, Wega (Harfen-Stern) in der Leier und schließlich von Atair (Adler), ...
sternenhimmel (2). 1/05
von Span Norbert
In diesem Jahr hat die Erde auf ihrer elliptischen Bahn den sonnennächsten Punkt bereits am 2. Jänner durchwandert. Die Entfernung betrug dabei 147.099.000 km. Am 5. Juli wird der sonnenfernste Punkt mit 154.102.000 km erreicht werden. Der astronomische Frühling beginnt 2005 am 20. März um 13:33 Uhr, das ist jener Zeitpunkt, wo unsere Sonne von der Süd- auf die Nordhalbkugel wechselt und somit den Äquator überschreitet. Den Höhepunkt ihrer Bahn durcheilt die Sonne ...
sternenhimmel. 4/04
von Span Norbert
Fernab jeglicher künstlichen Lichtquelle, irgendwo in alpinen Regionen, auf einem Gipfel oder vor einer Hütte gibt es noch wirklich dunkle Nächte mit einem sternenübersäten Himmel. Jeder, der dort während der Nacht bei klarem Himmel den Blick hebt, kennt dieses Urerlebnis Sternenhimmel mit dem klaren Schleier der Milchstraße. Wer ist nicht beeindruckt von diesem erhabenen Anblick?
die schlucht ruft (1). 2/04
von Riml Alexander
Canyoning oder Schluchtenwandern wie man bei uns sagt, was ist das eigentlich? Das Wort kommt aus dem spanischen und umschreibt eine faszinierende Tätigkeit in einer unberührten, zauberhaften Landschaft. Beim Canyoning werden Wasserläufe im Abstieg durch abseilen, klettern, schwimmen, wenn möglich sogar durch springen und rutschen begangen. Hier wird die sportliche Vielfalt und Herausforderung von Fels und Wasser in einer Urlandschaft verbunden. ...
utm. ups. wgs 84. 2/04
von Schirmer Herbert
In der Schule wurde gelehrt, dass die Erde die Gestalt einer Kugel, eines Ellipsoids oder eines Geoids besitzt - je nachdem, welche Genauigkeitsansprüche gestellt wurden. Unter den ersten beiden Begriffen konnte man sich sehr gut etwas vorstellen, während beim Geoid der Vergleich mit einer Kartoffel schon etwas Fantasie erforderte. Dem Geografieunterricht der Schule glücklich entflohen, sieht sich nun nicht nur der bergsteigende ...
nordwand in agonie. 2/04
von Slupetzky Heinz
An der Nordseite der Hohen Riffel (3338 m) in der Glocknergruppe iegt die ca. 300 m lange und rund 50° steile Riffel Nordwand. Im Rekordsommer 2003 hat es nun auch diese Eiswand erwischt. Im August begann im unteren Teil das Eis durchzuschmelzen, schmutzig-schwarzer Fels tauchte auf. Bis zum Ende des Sommers war die Eiswand auf über einer Seillänge unterbrochen. Aus einer ehemals (fast) steinschlagsicheren ...
gut gebremst auf eisenwegen. 2/04
von Schubert Pit
Klettersteige sind heute gefragter als je zuvor. Und in puncto Sicherung hat sich in den letzten Jahren einiges getan. War früher die Verwendung einer Reepschnur oder eines Seilstücks in Verbindung mit einem Normalkarabiner nur ein mehr oder weniger brauchbarer Notbehelf, der im Ernstfall versagen konnte, so ist mit den heutigen Klettersteigbremsen bei richtiger Anwendung ein Bruch nicht mehr vorstellbar. Um die Leistungsmerkmale ...
young guns. 1/04
von Rössler Stefan
Jedes Jahr beenden eine Gruppe von BergsteigerInnen in Chamonix ihre Ausbildung zum staatlich geprüften Berg- und Schiführer. Neben dem Rucksack müssen Herr und Frau Bergführer nun auch die Verantwortung für ihre Gäste mittragen. Hat man in der absolvierten Ausbildung gelernt, dieser Verantwortung gerecht zu werden? Oder wird man als „Greenhorn“ mit den ersten Gästen als „Versuchskaninchen“ ins „kalte Wasser“ der Führungspraxis gestoßen? ...
heli guides. 4/03
von Steiner Helene
Bergführen in British Columbia von Helene Steiner Vom weltweiten Helischimarkt spielen sich ca. 90 % in Canada ab. Mehr als 20 Firmen verdienen in diesem Wirtschaftszweig ihr Geld, wobei die Größe der Anbieter sehr unterschiedlich sein kann. "CMH" (Canadien Mountain Holidays) beispielsweise besitzt 12 verschiedene Lodges in British Columbia und arbeitet mit insgesamt über 50 Guides. Ein anderer bekannter Anbieter ist "Mike Wiegele Heliskiing" ...
kurzschluss (2). 3/03
von Fimml Walter
Im Spätwinter, als wir diesen Artikel planten, war noch nicht abzusehen, dass der Sommer 2003 der gewitterträchtigste seit Beginn der Radaraufzeichnungen 1992 sein würde. Zu Rekordtemperaturen von Mai bis August kamen rekordverdächtige Hagelschäden, viele lokale Überschwemmungen und 210.000 Blitze bis September. In Deutschland konnten Gewitterstürme beobachtet werden, wie man sie sonst nur aus dem amerikanischen Mittelwesten kennt. ...
flying fox. 2/03
von Ermacora Andreas
Unfallort: Weißsee Staumauer, Rudolfshütte: Kürzlich wurde ein Rechtsstreit durch den Obersten Gerichtshof entschieden, der einen weiteren Schritt in Richtung Verschärfung der Haftung eines Alpinveranstalters setzt. Involviert bzw. beklagt waren ein alpiner Verein als Veranstalter sowie ein staatlich geprüfter österreichischer Berg- und Schiführer. Andreas Ermacora, in dieser Rechtssache Vertreter des Bergführers und des Veranstalters, über den Verlauf ...
kurzschluss (1). 2/03
von Fimml Walter
Gewitter zählen zu den eindrücklichsten Bergerlebnissen und Blitz-Geschichten bieten einen idealen Erzählstoff für lange Hüttenabende. Obwohl für weniger als 1% der Alpinunfälle verantwortlich, steht der Blitzschlag auf der alpinen Angstskala ganz weit oben. Verständlich, angesichts des imponierenden Naturereignisses. Trotzdem darf nicht vergessen werden, dass die Begleiter eines Gewitters wie Wettersturz, Wassermassen, Steinschlag und Panikreaktionen ...
überlebt. 1/03
von Würtl Walter
Schwierigkeiten mit der Ausrüstung, Orientierungsprobleme, falsche Tourenplanung, Fehleinschätzungen, Unfall - alles Gelegenheiten, die einen dazu zwingen können, die Nacht im Freien zu verbringen. Glücklicherweise passiert es doch einigermaßen selten, dass man tatsächlich ein Notbiwak machen muss .Die bei haarsträubenden Verhältnissen, auf extremer Tour unter Aufbietung übermenschlicher Kraft, ...
Zero Accident. 4/02
von Gatt Stefan
Die ersten Ansätze zur Risikominimierung im Bergsport sind nahezu so alt wie das Bergsteigen selbst. Abhängig von der geschichtlichen Epoche und damit dem Einfluss der gesellschaftlichen Werte und Normen wurde mehr oder - wie in jüngerer Zeit - immer weniger Risiko toleriert. In der ersten Hälfte dieses Jahrhunderts wurden Unfälle, ja sogar der Tod in den Bergen stillschweigend akzeptiert, zuweilen sogar heroisiert...
alpiner gesundheitstourismus. 3/02
von Schobersberger Wolfgang, Humpeler Egon
Fragt man in unserer Gesellschaft nach den Wünschen des Einzelnen, so nimmt der Wunsch nach Gesundheit nach wie vor eine zentrale Bedeutung ein. Allerdings hat sich der Gesundheitsbegriff in den letzten Jahrzehnten stark geändert. Gemäß der Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) 1946 wurde Gesundheit als „vollkommenes körperliches, seelisches und soziales Wohlbefinden“ definiert. Gesundheit ist demnach viel mehr als nur „nicht krank sein“...
klimaänderung und alpinismus. 3/02
von Schwörer Dario-Andri
Das Klima unserer Erde ist ständigen Veränderungen unterworfen, welche natürliche und durch den Menschen bedingte Ursachen haben. Seit der Mitte des letzten Jahrhunderts, dem Ende der “Kleinen Eiszeit“ um 1850, hat sich das Klima erwärmt, was sich in einem tendenziellen Gletscherschwund äußert. Jeder Alpinist hat schon Auswirkungen dieser Klimaänderung kennen gelernt, die von Dario-Andri Schwörer im folgenden Beitrag näher ausgeführt werden.
meine urlaubsberge - dein lebenstraum. 1/02
von Schatzl Peter
Es macht einen großen Unterschied, in den Alpen eine Hochtour zu unternehmen oder den Himalaya zu bereisen! „ ... das sind ganz andere Dimensionen und da ist das mit der Höhe, dem Klima, dem Essen...“. Aber welche Aspekte stecken noch hinter Fernreisen in außereuropäische Hochgebirge, wie treffen Reisende und Bereiste aufeinander, klaffen Anspruch und Wirklichkeit auseinander? Peter Schatzl hat sich im „Internationalen Jahr der Berge“ mit „unserer“...
präzision in dünner luft. 1/02
von Fimml Walter
Aller Erlebnispädagogik und Weisheiten wie „Der Weg ist das Ziel" zum Trotz, ist die Höhe eines Berggipfels immer noch ein zentrales Motiv für seine Ersteigung. Man nehme nur die „seven summits", die eifrigen 4000er-Sammler unter den Alpinisten, die Pläne, das 3993 m hohe Fletschhorn im Saasertal zu einem touristisch „attraktiven" 4000er aufzurüsten oder die generelle Tendenz, die jeweils höchsten Gipfel eines Gebietes, einer Gebirgsgruppe ...
präzision in dünner luft. 2/01
von Fimml Walter
Aller Erlebnispädagogik und Weisheiten wie „Der Weg ist das Ziel"zum Trotz, ist die Höhe eines Berggipfels immer noch ein zentralesMotiv für seine Ersteigung. Man nehme nur die „seven summits", die eifrigen 4000er-Sammler unter den Alpinisten, die Pläne, das3993 m hohe Fletschhorn im Saasertal zu einem touristisch „attrak-tiven" 4000er aufzurüsten oder die generelle Tendenz, die jeweils höchsten Gipfel eines Gebietes, einer Gebirgsgruppe oder ...
bits, bytes & berge. 1/01
von Höbenreich Christoph
Das Informationszeitalter hat längst auch im Alpinismus Einzug gehalten. Wer über die notwendige technische Grundausstattung - PC, Modem, Telefonanschluss - sowie einen Internetzugang („Account") verfügt, kann auf das umfangreiche Informationsangebot des Internet zugreifen. Dem großen Interesse entsprechend, wird Berg&Steigen nun regelmäßig in der Rubrik „@lpinternet" über Internet- Websites berichten, die eine Relevanz für Bergsportführer ...
alpenverein weltweit service. 1/01
von Renzler Robert
Angesichts der rasant steigenden Kosten im Rettungs- und Gesundheitswesen können Unfallkosten ruinös für den Einzelnen sein und man tut gut daran, sich zu informieren, wofür man versichert ist und was man bereit ist, als verkraftbares „Restrisiko" auf sich zu nehmen. Wir ersuchen daher die geschätzten Leser von Berg&Steigen sich beim mittlerweile internalisierten „Risikocheck“ für „GO" zu entscheiden und sich durch die trockene ...
erlebnispädagogik und bergführer. 3/00
von Damisch Christian
„Wir arbeiten doch eh alle mit dem Erlebnis, was soll dieser neumodische Sch... Der Berg und die Natur sind doch Erlebnis genug!“ So und ähnlich sind die Antworten, wenn ich mit Bergoder Tourenführern über Erlebnispädagogik am Berg reden will. Jeder hat also schon von Outward bound, Ropes course oder Erlebnispädagogik gehört. Was bedeutet eigentlich Erlebnispädagogik? ...