Schwiersch


Zurück in die Berge. 2/13
von Martin Schwiersch
Bergsteigen ist gefährlich. Unfälle geschehen und Menschen werden verletzt oder sterben. Nicht nur körperlich, sondern auch psychisch können bei allen Betroffenen Verletzungen zurückbleiben. Welche das sein können und welche Hilfen es gibt, betrachtet Martin Schwiersch. Bergunfälle sind - Gott sei Dank - selten, obwohl so viele Menschen in den Bergen unterwegs sind. Auf ein Bergleben gerechnet sieht dies jedoch anders aus. Eine Studie des Psychologischen Instituts ...
Homa verticalis indoorensis II. 1/13
von Felix Funk, Martin Schwiersch, Chris Semmel, Florian Hellberg
Wie sieht es mit gerätebezogenen Sicherungsfehlern beim Hallenklettern aus, welche typischen Bedienungsfehler werden gemacht? Wird bei den dynamischen Sicherungsgeräten das Bremshandprinzip nicht konsequent genug eingehalten oder sichert man mit Halbautomaten automatisch nachlässiger? Diesen Fragen soll im zweiten Artikel zur Kletterhallenstudie 2012 nachgegangen werden. Für die Betrachtung der gerätebezogenen Sicherungsfehler stützen wir unsere Aussagen ...
Homo verticalis indoorensis. 4/12
von Felix Funk, Martin Schwiersch, Florian Hellberg
Die Spezies der Hallenkletterer löst sich langsam von ihrem Urvater, dem kletternden Bergsteiger, und wird zunehmend eine eigenständige Art. Im ersten Teil ihres Beitrages beleuchten die Autoren die jüngsten Entwicklungen anhand einer neuen Studie der DAV-Sicherheitsforschung und zeigen die Veränderungen im Vergleich zu zurückliegenden Studien auf. Durch die Entwicklung neuer Sicherungsgeräte beginnt für die traditionellen Methoden ein Überlebenskampf ...
Wissen, Vorsicht & Gefahr beim Schitourengehen. 1/12
von Martin Schwiersch
Die eine kennt sich gut aus, der andere ist bewusst vorsichtig. Welcher der beiden Schitourengeher ist mit weniger Risiko unterwegs? Darf ich mit mehr Wissen mehr riskieren, näher an die Grenze gehen? Oder aber auf eine Ausbildung getrost verzichten, wenn ich auf viel verzichte? Diese Fragen geistern seit Jahren im Kopf von Martin Schwiersch herum und nun ist seine Abhandlung darüber fertig und wir dürfen sie abdrucken. ...
denn sie wissen nicht, wo sie sind. 1/11
von Martin Schwiersch
In den letzten beiden Ausgaben brachte uns Ulli Benker auf den aktuellen Stand der Technik, was GPS & Karten & Handys betrifft. Dass dieses Navigationsgerät im alpinen Gelände – und nicht nur hier, sondern auch zB in Autotunnels ... – verschieden schlau angewandt werden kann, ist bekannt. So ist es wenig zielführend, wenn auf Schihochtour bei schlechter Sicht zwar das Display akribisch beobachtet, aber nicht wahrgenommen wird, dass man währenddessen in einen ...
In den letzten Zügen .... 2/10
von Martin Schwiersch
Klettern boomt. Vielmehr das Klettern in der Halle boomt - und auch das in mit Bohrhaken rastermäßig „sanierten“ Klettergärten (solchen mit Hinweisschildern vom Tourismusverband, wo auch die Alpenverein-Kletterregeln draufstehen). Der Autor beobachtet diese Entwicklung seit Jahren und macht sich – gerade zurück vom Urlaub im Yosemity – seine Gedanken über das Turnen an Kunstgriffen und die Freiheitssuche „draußen“. ...
Des einen Freud', des andern Munter. 4/08
von Martin Schwiersch
Eine verblüffende Analogie zwischen Psychologie und praktischer Lawinenkunde. Und ein Plädoyer für die Integration analytischer und strategischer Methoden. Das Schlüsselerlebnis, das diesem Plädoyer zu Grunde liegt, hatte ich beim Alpinforum im November 2007 in Innsbruck. Dort lauschte ich den exzellenten lawinenkundlichen Vorträgen, verfolgte die Diskussionen und führte Seitengespräche mit Bekannten ...
der elchtest. 1/07
von Martin Schwiersch, Dieter Stopper, Tobias Bach, tom leuthardt
Die strategische Lawinenkunde (Reduktionsmethode (Munter, 2002), Stop or Go (Larcher, 2001), SnowCard (Engler & Mersch, 2001)) hilft dem Skibergsteiger, die Lawinengefahr einzuschätzen und gibt Antwort auf die Frage: "Befahren oder nicht befahren?". Zur Überprüfung der Wirksamkeit der strategischen Lawinenkunde wurden bislang Unfälle am "grünen Tisch" nachträglich analysiert. Ergebnis: Je nach Verzichtbereitschaft ...
hms. 2/06
von Chris Semmel, Martin Schwiersch
Jetzt wissen wir's: Die Phönizier waren wohl die ersten, die den Halbmastwurf benutzten. Zwar nicht als Sicherungsmethode, um stürzende Bergsteiger dynamisch abzubremsen, sondern um Schiffe loszuvieren (laut Pit Schubert in bergundsteigen 2/05, S. 69). Aber nicht der Entdeckung der Halbmastwurfsicherung wird in dem folgenden Beitrag nachgegangen - vielmehr geht es Martin Schwiersch und Chris Semmel darum, ...
verstehen skitourengeher den lawinenlagebericht?. 4/05
von Martin Schwiersch, Dieter Stopper, Tobias Bach
Der Lawinenlagebericht (LLB) ist die zentrale Planungsgrundlage für Skibergsteiger. Durch die strategischen Lawinenkunden hat er in den letzten zehn Jahren an Bedeutung noch hinzugewonnen. Konsequent wird auf den Lawinenlagebericht auch in lokalen Zeitungen oder Radioprogrammen hingewiesen - und die Skibergsteiger nutzen ihn intensiv, wie die täglichen Zugriffe auf die Internetseiten der Lawinenwarndienste zeigen. ...
hallenklettern - narrensicher oder fehlerträchtig?. 2/05
von Jan Mersch, Pauli Trenkwalder, Martin Schwiersch, Dieter Stopper
In bergundsteigen 1/05 haben die Experten des deutschen Alpenvereins eingehend über Design und Methodik einer empirischen Sportkletterstudie berichtet, die in ihrer Konzeption bislang einzigartig ist und erstmals statistisch gesicherte Daten über Fehlerarten und Fehlerhäufigkeiten beim Hallenklettern liefert. In diesem Beitrag geht es nun um die brennende Frage, von welchen Faktoren Verhaltensfehler abhängen. ...
hallenklettern. 1/05
von Jan Mersch, Pauli Trenkwalder, Martin Schwiersch, Dieter Stopper
Sportklettern ist eine sichere Sache. Hallenklettern ist narrensicher. Die Haken halten und sind in ausreichender Menge angebracht. Die feste Struktur bricht in der Regel nicht. Das Sicherungsmaterial ist genormt und kann eigentlich nicht versagen. Das Handling wird geschult und ist durch jahrzehntelange Weiterentwicklung nahezu perfekt. Dennoch treten beim Hallenklettern Unfälle mit zum Teil erheblichen Folgen auf ...
basisrate. 1/04
von Martin Schwiersch
Debatten über Fragen wie - „Welches Risiko gehen Bergsteiger ein?“ - „Ist Bergsteigen gefährlicher als Autofahren?“ - „Ist Alpinklettern gefährlicher als Schitourengehen?“ - „Sind Unfälle beim Bergsteigen verhaltensbedingt ?“ - sind relativ wertlos, solange keine verlässlichen Informationen über die Grundwahrscheinlichkeit (Basisrate) von Unfällen, Beinaheunfällen oder unfallträchtigen Verhaltensweisen in den jeweiligen Betätigungsfeldern vorliegen. ...
(sh)it happens. 4/03
von Martin Schwiersch
Die anekdotische Sammlung und Publikation von Fehlern im Zusammenhang mit Unfallereignissen hat eine lange Tradition, Walter Pauses "Tod als Seilgefährte" oder Pit Schubert's "Sicherheit in Fels und Eis" seien als Klassiker hier genannt. Dies ist unverzichtbar - und sollte ergänzt werden durch Anekdoten gut ausgegangener Fehler und Missgeschicke. Was es - gerade auch im Bergsport - zu fördern gilt, ist eine fehlerfreundliche Haltung. ...
fürchte dich nicht vor der angst. 1/03
von Martin Schwiersch
Angst und Furcht sind für Bergwanderer, Bergsteiger und Kletterer mehr oder weniger dauernde Begleiter, wenn sie auch meist im Hintergrund bleiben. Angst im Sinne einer Erwartungsangst wird beim Bergsteigen als überlebensnotwendig angesehen, insoweit sie den sich Ängstigenden vor Gefahren warnt, die seine Fähigkeiten
die kunst, wahr zu nehmen. 1/02
von Martin Schwiersch
In den alten Tagen der Lawinenkunde, vor Einführung „strategischer Methoden“, war Lehrenden und Lernenden klar, dass ein immenses Ausmaß an Erfahrung und Wissen nötig ist, um all die widerstreitenden Informationen der Schneedecke, des Wetterberichts, der Winterentwicklung usw. zu einer gültigen Situationseinschätzung zu verknüpfen und so zu einer angemessenen Entscheidung zu finden. ...