Mersch


Auf Entscheidungstraining. 1/11
von Jan Mersch
Mitte März 2010, ich stehe zusammen mit einer Gruppe DAV-Fachübungsleiter am frühen Nachmittag in einem völlig durchsumpften, riesigen Südhang. Große Nassschneelawinen sind bereits um uns herum abgegangen, immer wieder rauscht es in der näheren Umgebung aus den steileren, felsdurchsetzten Bereichen herab und irgendwie schaut es auch nicht nach einer mittelfristigen Entspannung aus. Zurück geht nicht, wir sind schon zu weit drin ...
Intuition und Distanz. 4/10
von Jan Mersch, Wolfgang Behr
Wo hilft uns eigentlich unsere Intuition wenn wir im Gebirge unterwegs sind? Welche verschiedenen Aspekte hat sie? Wie entwickelt man sie und welche Grenzen gibt es dabei? Warum ist Distanz e in weiterer wichtiger Baustein zu einem guten Risiko-Management? In bergundsteigen # 1/09 stellten Jan Mersch und Wolfgang Behr ein Lern- und Entwicklungs-modell für Risiko-Management-Kompetenz vor. Nun werden die Rollen von Intuition und Distanz – als Bausteine für ...
Alpinistische Leckerbissen. 3/09
von Jan Mersch, Pauli Trenkwalder
Schon seit Längerem geistert in unserer Redaktion der Wunsch herum, so etwas wie einen Überblick über den weltweiten Spitzenbergsport zu bringen. Über tolle Leistungen und famose Bergsteiger, welche den Bergsport oder besser die Alpinistik auf höchstem Niveau praktizieren und vorantreiben. Mit Jan und Pauli haben wir nun zwei Autoren gefunden, die in bergundsteigen mit unregelmäßiger Regelmäßigkeit über solche ...
Es irrt der Mensch solang er strebt. 1/09
von Jan Mersch, Wolfgang Behr
Wie wird man eigentlich ein kompetenter Bergsteiger? Welche typischen bergsteigerischen Entwicklungsmuster führen dahin? Welche Thesen und praktischen Konsequenzen lassen sich daraus ableiten? Glaciér de Trient, ca. 3100 m Seehöhe, April 2004. Bei schönstem Wetter sind wir morgens von der Argentière-Hütte aufgebrochen. Die erste „echte“ Etappe der Haute-Route steht an. ...
Intuition, Wiedererkennung & Muster. 4/08
von Jan Mersch
Anfänger sind von allen Ansätzen in der Lawinenkunde überfordert. Profis fühlen sich von allen strategischen Methoden eingeengt. In der Praxis verwendet der Experte mehrere verschiedene Werkzeuge - aber nie nur „die“ eine Methode. Jan Mersch fasst die unterschiedlichen Herangehensweisen zusammen und präsentiert die Ergebnisse einer Diplomarbeit zu diesem Thema. ...
intuition oder risikomanagement. 1/07
von Jan Mersch, Pauli Trenkwalder
Ein Großteil der Skitourengeher setzt sich zu wenig mit dem Risiko der Lawinengefahr auseinander. Die Erkennung der Gefahrenstellen im Gelände ist laut den Ergebnissen der Sicherheitsforschung erschreckend schlecht. Die konsequente Anwendung der strategischen Lawinenkunde - SnowCard, Reduktionsmethode, Stop or Go, etc. - hilft, das Risiko zu erkennen und mit entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen darauf zu reagieren. ...
strategie dav. 4/05
von Jan Mersch
Spätestens seit Werner Munter 1997 seine Reduktionsmethode vorstellte und damit den Paradigmenwechsel in der praktischen Lawinenkunde einläutete, beschäftigt sich das Bundeslehrteam des DAV mit der Weiterentwicklung der praktischen Lawinenkunde. Im vorliegenden Artikel wird der aktuelle Stand dieses fast zehnjährigen Entwicklungsprozesses dargestellt ...
hallenklettern - narrensicher oder fehlerträchtig?. 2/05
von Jan Mersch, Pauli Trenkwalder, Martin Schwiersch, Dieter Stopper
In bergundsteigen 1/05 haben die Experten des deutschen Alpenvereins eingehend über Design und Methodik einer empirischen Sportkletterstudie berichtet, die in ihrer Konzeption bislang einzigartig ist und erstmals statistisch gesicherte Daten über Fehlerarten und Fehlerhäufigkeiten beim Hallenklettern liefert. In diesem Beitrag geht es nun um die brennende Frage, von welchen Faktoren Verhaltensfehler abhängen. ...
hallenklettern. 1/05
von Jan Mersch, Pauli Trenkwalder, Martin Schwiersch, Dieter Stopper
Sportklettern ist eine sichere Sache. Hallenklettern ist narrensicher. Die Haken halten und sind in ausreichender Menge angebracht. Die feste Struktur bricht in der Regel nicht. Das Sicherungsmaterial ist genormt und kann eigentlich nicht versagen. Das Handling wird geschult und ist durch jahrzehntelange Weiterentwicklung nahezu perfekt. Dennoch treten beim Hallenklettern Unfälle mit zum Teil erheblichen Folgen auf ...
fett?. 1/04
von Christian Merschnik
Ein Anhänger einer wissenschaftlichen Ernährungsweise hat einmal Karl Lukan, einen der bekanntesten Bergsteiger des Wiener Kreises, gefragt: „Und wie, Herr Lukan, regeln Sie Ihren Nahrungshaushalt?“ - „Nahrungshaushalt?“ – „Sie meinen was I so iss?“ – „Ja“ – „A Gulyas halt, und a guates Schweinsbraterl und a Bier dazu“ antwortete dieser dem verdutzt dreinblickenden Nahrungsapostel. Und Lukan war wie gesagt ein guter Bergsteiger! ...