Hermann Brugger

52, Bergrettungsarzt im Alpenverein Südtirol und Präsident der Internationalen Kommission für Alpine Notfallmedizin Anschrift: Europastraße 17, I-39031 Bruneck, Italien;


Sechs Tage in der Gletscherspalte. 2/13
von von Gabriel Putzer, Hermann Brugger, Volker Wenzel und Peter Paal
Die Liste der eingeladenen Gäste für den großen ZDF-Jahresrückblick „Menschen 2012“ war lang und prominent und quotenfördernd: Ministerpräsident Beck, Halbschwester Obama, Popqueen Loreen, Gewichtheber Steiner, Costa Concordia-Überlebende ... und der Mann, der sechs Tage in der Gletscherspalte überlebt hat. Auf einem aperen Gletscher alleine in eine Spalte zu stürzen, ist alpinistisch gesehen wahrlich keine Glanzleistung. Doch hat der Mann gezeigt, wie ausweglose ...
Entscheidungskriterien für den Abbruch einer kardiopulmonalen Reanimation in der Bergrettung. 3/12
von Peter Paal, Mathias Ströhle, Hermann Brugger
Mächtig und respekteinflößend sind die Berge, doch würdigen die Medien deren wagemutige Bezwinger seltener als erhofft. Warum ist das so? Aus welchem Holz sind Alpin-Journalisten geschnitzt? Und: Lohnt es sich diesen Traum zum Beruf zu machen. Eine Standortbestimmung. Eigentlich war es eine Weltsensation: David Lama schaffte diesen Jänner gemeinsam mit Peter Ortner die erste freie Begehung entlang der ebenso oft versuchten wie von Mythen umrankten Kompressorroute ...
Augenkrankheiten & -verletzungen in den Bergen. 4/11
von Peter Paal, Hermann Brugger, Werner Beikircher
Eine Sehstörung kann im Gebirge Lebensgefahr bedeuten. Im schlimmsten Fall kann durch die Einschränkung der Sehkraft eines Alpinisten eine ganze Bergsteigergruppe in Not geraten. Die Gefahr von Augenbeschwerden und Sehstörungen ist in den Bergen erhöht und Risikofaktoren sollten beachtet werden. Zum Beispiel sind in den Bergen Menschen mit Kontaktlinsen oder mit vorangegangenen Augenoperationen anfälliger für Augenkrankheiten. ...
Augenkrankheiten & -verletzungen in den Bergen. 3/11
von Peter Paal, Hermann Brugger, Werner Beikircher
Eine Sehstörung kann im Gebirge Lebensgefahr bedeuten. Im schlimmsten Fall kann durch die Einschränkung der Sehkraft eines Alpinisten eine ganze Bergsteigergruppe in Not geraten. Die Gefahr von Augenbeschwerden und Sehstörungen ist in den Bergen erhöht und Risikofaktoren sollten beachtet werden. Zum Beispiel sind in den Bergen Menschen mit Kontaktlinsen oder mit vorangegangenen Augenoperationen anfälliger für Augenkrankheiten. ...
Vollerhebung Schitourengeher in Südtirol. 4/10
von Hermann Brugger, Hanspeter Staffler, Alfred Aberer, Ludwig Castlunger, Giacomo Strapazzon
Bekanntes Problem für viele Zahlenspiele im Winter ist die fehlende Basisrate: Wir wissen nicht, wieviele Schitourengeher tatsächlich unterwegs sind. In einem aufwendigen Gemeinschaftsprojekt der Bergrettungsdienste BRD-AVS (Leitung Toni Preindl) und CNSAS (Leitung Lorenzo Zampatti) in Zusammenarbeit mit der Abteilung Brand- und Zivilschutz der Südtiroler Landesregierung (Mitarbeiter Elisabeth Berger und Dieter Höller), dem EURAC Institut für Alpine Notfallmedizin ...
Der Schweineversuch von Vent. 1/10
von Peter Paal, Markus Falk, Hermann Brugger
Im Jänner dieses Jahres beschäftigte ein Tierversuch über „das Ersticken in einer Lawine“ über Wochen die Medien. Sowohl die Öffentlichkeit als auch die Alpinszene zeigte sich erschüttert. Otto-Normalverbraucher, Politiker, Touristiker, Bergsteiger und namhafte Fachleute beteiligten sich rege an einer Diskussion über Sinn und Unsinn dieser Studie. Vieles wurde geschrieben und weltweit berichtet. ...
Schlangenbisse. 2/08
von Hermann Brugger, Peter Paal, Werner Beikircher
Frühsommer in Südfrankreich, Mitte der 90-er Jahre. Flirrende Hitze steht schwanger von ätherischen Düften über arider Flora und Kalkland. Ein paar Bier beschließen den heutigen Kletterrausch in der Dorfkneipe von Orpierre, die Seillängen des Tages sind schon geistiges Cinemascope. Fidel geht es nach Hause, neben dem Weg hängt eine bunte Aspisviper in der Trockenmauer, ...
18 Minuten. 1/08
von Hermann Brugger, Peter Paal, Werner Beikircher
Was tun, wenn es trotz aller Vorsicht passiert: ein Lawinenabgang, der innerhalb von Sekunden einen phantastischen Tourentag in eine Tragödie verwandelt. „Karin steigt uns voraus, um als erste die Fünfte Hornspitze zu erreichen. Sie quert den letzten Hang knapp unterhalb des Gipfelgrates. Plötzlich ein dumpfer Knall und ich sehe, wie der Steilhang in seiner vollen Breite in sich zusammenbricht. In Zehntelsekunden stürzt eine riesige, weiße Masse auf uns zu, ...
alpine erste hilfe (4). 2/07
von Hermann Brugger, Werner Beikircher, Peter Paal
Jährlich werden weltweit etwa 1000 Personen vom Blitz getroffen,wobei 70 % den Blitzschlag überleben. Die meisten Todesfälle werden durch sofortigen Herz- und Atemstillstand ausgelöst. Personen, die das Bewusstsein verlieren, deren Kreislauf und Atmung aber erhalten bleiben, kommen meistens mit dem Leben davon. Dennoch können Todesfälle und Verletzungen durch Blitzschlag weitgehend vermieden werden, ...
alpine erste hilfe (3). 1/07
von Werner Beikircher, Peter Paal, Hermann Brugger
International einheitliche und wissenschaftlich begründete Leitlinien zur Frühphase der Ersten Hilfe und kardiopulmonalen Reanimation (CPR) gibt es erst seit wenigen Jahren. 1992 vereinigten sich die großen kontinentalen Fachgesellschaften für CPR, die bis dahin eigene Leitlinien erstellt hatten, zur Dachgesellschaft: International Liaison Committee on Resuscitation (ILCOR). In den Jahren danach wurde in intensiver Auswertung aller vorliegenden ...
alpine erste hilfe (2). 3/06
von Peter Paal, Werner Beikircher, Hermann Brugger
Im zweiten Teil unserer "Alpinen ersten Hilfe" werden die Bedeutung des Sauerstoffs für den Körper sowie die Gründe und Auswirkungen von Störungen der drei Vitalfunktionen, nämlich des Bewusstseins, der Atmung und des Kreislaufsystems behandelt. Dabei handelt es sich um die elementaren Grundlagen für jede Intervention bei einem akut lebensbedrohlichen Notfall. ...
alpine erste hilfe. 2/06
von Peter Paal, Werner Beikircher, Hermann Brugger
Die alpine erste Hilfe, unbestritten von hoher Bedeutung, fristet zumeist ein stiefmütterliches Dasein. Kaum jemand kennt sich wirklich gut aus und selbst das einschlägige Kursangebot wird nur wenig genützt. Trotzdem, oder gerade deshalb starten wir in bergundsteigen eine Serie zum Thema Erste Hilfe vor dem Hintergrund alpinsportlicher Betätigung dar, wobei besonders auf Praxisnähe Wert gelegt wird. Begonnen wird mit grundsätzlichen ...
lvs - eine (zwischen)bilanz. 4/04
von Matthias Hohlrieder, Peter Mair, Walter Würtl, Hermann Brugger
Eine Bergung innerhalb der ersten Viertelstunde ist in der Regel nur durch Kameraden, kaum jedoch durch den organisierten Rettungsdienst möglich. Voraussetzung für Bergezeiten unter der kritischen 15-Minutengrenze ist eine rasche Lokalisation des Verschütteten. Bereits 1968 wurden zu diesem Zweck Lawinen-Verschütteten-Suchgeräte (LVS) eingeführt, die heute neben Schaufel und Sonde zur Standardausrüstung der Tourengeher und Variantenfahrer gehören.
effizienz am lawinenkegel. 4/03
von Hermann Brugger, Martin Kern, Hans-Jürg Etter, Markus Falk
Ärzte stellen sich in ihrer Tätigkeit immer wieder dieselbe Frage: wie wirksam ist ein Heilmittel oder ein medizinischer Eingriff wirklich? Zur Beurteilung der therapeutischen Wirksamkeit hat sich in der Medizin im letzten Jahrzehnt das Prinzip der "evidence based medicine" als ein neues und sehr effizientes Konzept etabliert. Mit dem Ziel, die Grundprinzipien dieses Konzeptes auch auf die Beurteilung der Wirksamkeit von ...
schwimmen gegen schnee. 1/03
von Hermann Brugger
Ein Ehepaar löst bei einer Skitour in Südtirol ein Schneebrett aus. Während der Mann sich aus den Schneemassen befreien kann, wird die Frau vollständig verschüttet. Im letzten Moment, nachdem sie sich in der Lawine mehrmals überschlagen hat und bevor sie mit dem Kopf nach unten endgültig im Schnee festsitzt, gelingt es ihr, eine Hand zum Mund zu führen und sich den Schnee aus dem Mund zu kratzen. Sie denkt noch an ihre Familie und glaubt "nun sei alles aus", bevor sie ...